Wo geht es weiter

Wilde Wasser - gezähmt

4.Tag:
Nach dem Frühstück wartet direkt vor dem Hotel ein kleiner Bus mit Fahrer auf uns. Er bringt uns zum 'Rafting' (Wildwasserfahren). Bei Bedarf steht ein zweiter Kleinbus für den Transport des Gepäcks und ev. 'Angsthasen' nach Ubud bereit, obwohl für Angst vorm Schlaubootfahren überhaupt kein Anlass besteht. Ganz im Gegenteil ist dies für viele der Höhepunkt jeder Balireise, von dem in vielen Reiseberichten geschwärmt wird.

Veranstaltet von dem international anerkannten Unternehmen Sobek werden wir am Sammelpunkt dem Oberlauf des Sayan Flusses mit Schwimmwesten und Helmen von einem Bootsführer ausgestattet und in die Regeln eingewiesen. Die erste Hürde sind die 250 Stufen abwärts ins Flusstal. Unten angekommen können wir uns noch mit frischem Wasser, ausgeschenkt in kleine Bananenblattbecher, erfrischen und ab geht es in den reißenden Fluss. Neben dem Nervenkitzel bietet diese Tour auch landschaftlich phantastische Eindrücke. Riesige Schluchten, Wasserfälle und Dschungel rechts und links der Ufer begeistern wohl jeden, der sich auf dem Fluss befindet. Wer Glück hat, kann Affen, große Eidechsen und Eisvögel sehen. Nach eineinhalb Stunden Fahrt erreichten wir durchweicht, aber gut gelaunt, den Anlegeplatz. Wer Lust hat kann duschen, für Handtücher wird vom Veranstalter gesorgt. Anschließend stärken wir uns an einem leckeren balinesichen Buffet.
Gemeinsam mit dem Bootsführer geht es dann nochmals 200 Stufen hinauf und nach einem kurzen Spaziergang entlang einiger Reisfelder geht es vom zweiten Basislager Sobeks ab ins Zentrum von Ubud.