Wo geht es weiter

Batur Vulkan

3. Tag, Di 11.09
Die Fahrt geht weiter steil bergauf, mit zunehmender Höhe ändert sich die Vegetation, die Reisterassen werden durch Bambuswälder und Limonenbäume abgelöst. Die Dörfer der Bergbauern weisen eine andere, einfachere Architektur auf. Die hier lebenden Menschen haben sich nicht so stark mit den verschieden Einwanderungswellen vermischt, sondern haben mehr ihr altbalinesisches Wesen behalten.
Auf einmal bietet sich dem Reisenden ein überraschender Anblick: die Jeeps erreichen in 1500 Metern Höhe Kintamani, und der Blick schweift über eine prähistorische 13 km durchmessende Vulkankaldera, in deren Mitte sich seit ca 20.000 Jahren ein aktiver Vulkan aus gigantischen Lavafeldern heraus erhebt. Der Baturvulkan ist ca 1800 Meter hoch, und ist fünfmal im letzten Jahrhundert ausgebrochen. Neben dem Vulkan erstreckt sich der Batursee ca 10 km lang, und ca 100 Meter tief.
Wir stoppen nicht sofort, sondern fahren ca 100 Meter in die Kaldera hinein, um den zahlreichen Souvenierhändlern zu entgehen. Ein kleiner Fahrweg führt mit sehr steilen Gefälle direkt in die Lavafelder des Batur Vulkans. Touristen besuchen diese abgelegene Region der Insel aufgrund der schwierigen Fahrbedingungen nur sehr selten.
Die Jeeptour führt durch grosse Lavafelder, dort gibt es die Möglichkeit, einen kleinen, 80m hohen Minivulkan zu besteigen, der vor 30 Jahren noch aktiv war.